Zu den Checklisten

Zu den Formularen

Ausnahmefall nachehelicher Billigkeitsunterhalt

Wenn ein schwerwiegender Grund besteht, weswegen ein Ehegatte auch nach der Scheidung nicht arbeiten kann, kann er unter Umständen Billigkeitsunterhalt verlangen. Schwerwiegende Gründe sind:

  • bei Betreuung von Pflegekindern
  • bei Betreuung von Kindern des anderen geschiedenen Ehegatten
  • bei Betreuung des Enkelkindes
  • wenn der Krankheitsunterhaltsanspruch daran scheitert, dass die Krankheit erst nach der Scheidung aufgetreten ist
  • wenn der Unterhalt verlangende Ehegatte besondere Leistungen für den anderen Ehegatten erbracht hat, z.B. die Angehörigen gepflegt oder ein großes Vermögensopfer erbracht hat

Für die Billigkeitserwägung kommt es maßgeblich drauf an, wie lange der Unterhaltsanspruch bereits beendet war.

Expertentipp:

Sollte einer der aufgezählten Sonderfälle auf Sie zutreffen, sollten Sie keine Zeit verlieren und schnellstmöglich einen Rechtsanwalt kontaktieren, um einen eventuellen Anspruch auf Zahlung von nachehelichen Billigkeitsunterhalt überprüfen zu lassen.

Unsere Rechtsanwälte sind gerne für Sie da!

5.0 von 5 (99)

Was benötigen Sie?