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Krankenversicherung

Die Familienversicherung

Ehepartner, die nicht berufstätig sind, sind im Rahmen der Familienversicherung häufig über Ihren berufstätigen Ehegatten mitversichert. Nach der Scheidung entfällt die Familienversicherung mit der Folge, dass sich jeder Ehegatte selbst versichern muss. Der nach der Scheidung nicht mehr mitversicherte Ehegatte hat 3 Monate nach der Scheidung Zeit, um sich selbst zu versichern.

Solange besteht der Versicherungsschutz fort. Dennoch sollte sich der dann nicht mehr versicherte Ehegatte schnell um eine Versicherung bemühen. Wenn er die Frist von 3 Monaten verpasst hat, ist die Krankenversicherung des anderen Ehegatten nicht mehr verpflichtet, den bisher nicht selbst versicherten Ehegatten aufzunehmen.

Die private Krankenversicherung

An der eigenen privaten Krankenversicherung ändert sich für einen geschiedenen Ehegatten nichts. Die Scheidung spielt auch dann keine Rolle, wenn nur einer der Ehegatten privat versichert und der andere gesetzlich versichert ist. Für Kinder ist zu berücksichtigen, dass, wenn ein Elternteil privat und der andere gesetzlich versichert ist, sie nach der Scheidung beim gesetzlich versicherten Elternteil mitversichert werden können.

Expertentipp:

Sind beide Ehegatten privat versichert und ist einer von Ihnen unterhaltsberechtigt, dann sind nach der Scheidung die Beiträge für die Krankenversicherung zusätzlich zum Unterhalt zu zahlen.

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