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Rosenkrieg vermeiden. Was kann ich dabei gewinnen?

Einen Rosenkrieg zu vermeiden spart Ihnen Zeit, Nerven und vor allem viel Geld

Sie haben sich entschieden, sich zu trennen, sich scheiden zu lassen. Sie sind sicher, dass Ihre Partnerschaft nicht mehr zu retten ist.

Versuchen Sie, die Probleme bei der Trennung so einvernehmlich wie möglich zu lösen

Wenn Sie noch soviel Gemeinsamkeit aufbringen können, dass Sie die Probleme bei der Trennung ohne Dritte regeln können, dann tun Sie das. Das Unvermögen, die Gestaltung der Trennung so einvernehmlich wie möglich zu organisieren, lässt die Kosten in die Höhe schnellen. Das bedeutet, je mehr Sie einvernehmlich lösen, desto weniger Kosten kommen auf Sie zu. Und zudem kann der Streit vor Gericht über einzelne Trennungsprobleme das Verhältnis zu Ihrem (Ehe-)Partner endgültig vergiften. Eine versöhnliche Scheidung ist dann schwer zu erzielen.

Schließen Sie eine spätere Versöhnung nie aus, und versuchen Sie, sich dementsprechend zu verhalten

Versuchen Sie, sich so zu verhalten, dass Sie auch dann, wenn Ihre Ehe nicht weiterbesteht, Ihrem Ehepartner noch begegnen können. Bedenken Sie, eine Scheidung macht eine Ehe und Partnerschaft nicht ungeschehen. Gerade wenn Sie Kinder haben, bleiben Sie immer ein Elternteil einer Familie. Auch wirtschaftliche und rentenrechtliche Verknüpfungen bleiben bestehen. Von 1000 Scheidungsanträgen werden ca. 90 zurückgenommen. Das sind fast 10%! Von 1000 Scheidungsanträgen werden 150 „anderweitig“ erledigt, das heißt, sie werden nicht weiterverfolgt.

Nutzen Sie, wenn möglich, das Scheidungsverfahren nicht zur Abrechnung mit Ihrem Ehepartner. Ihr Rechtsanwalt sollte auch in den Schriftsätzen keine unnötige Schärfe oder sogar verletzende Fakten bringen, die für das eigentliche Ziel (Scheidung der Ehe, Regelung der Folgesache) Sie nicht weiter bringen. Bedenken Sie auch, dass ein solches Verhalten, nur Ihr Leben nach der Scheidung erschweren wird. Der Neuanfang wir so nicht leichter werden.

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