20 Top-Spar-Tipps für Ihre Scheidung

Leben Sie getrennt, brauchen Sie für Ihre Scheidung jeden Euro. Sich möglichst wenig streiten, ist ein gut gemeinter Ratschlag, bringt in dieser pauschalen Form aber nichts. Was Sie jetzt brauchen, sind ganz konkrete Hinweise, wo es Ansätze gibt, Geld zu sparen. Wir haben die Empfehlungen von Scheidung.de Anwälten für Sie zusammengetragen und präsentieren Ihnen die 20 Top-Spar-Tipps für Ihre Scheidung.

Warum sollte ich bei der Scheidung Spar-Tipps beherzigen?

Scheidungen tragen nicht ohne Grund den Makel, dass sie unter gegenseitigen Beschimpfungen, Beleidigungen und Verleumdungen streitig ausgetragen werden und allein deshalb oft hohe Gerichts- und Anwaltsgebühren provozieren. Das Klischee vom „Rosenkrieg“ lässt grüßen. Aber es geht auch anders. Ungeachtet des Streitpotenzials gibt es eine ganze Reihe von Möglichkeiten, die Verfahrenskosten niedrig zu halten und dennoch das Ziel „Scheidung“ zu erreichen. Jeden Euro, den Sie hierbei sparen, investieren Sie besser in Ihre neuen Lebensperspektiven.

Unsere Top-Spar-Tipps 1 - 20

Top-Spar-Tipp 1: Trennen Sie emotionale und sachliche Aspekte

Trennung und Scheidung sind naturgemäß emotionsüberladen. Wenn Sie zulassen, dass Ihre Gefühle Ihre Entscheidungen bestimmen, dürften Sie kaum in der Lage sein, eine Entscheidung nach sachlichen Kriterien zu treffen. Gerade Scheidungen verlaufen aber nach sachlichen Kriterien. Gesetz und Gericht interessieren sich nicht dafür, wer denn die Scheidung verschuldet hat. Es reicht, dass Ihre Ehe gescheitert ist. Danach geht es nur noch darum, Ihre eheliche Verbindung so aufzulösen, dass Ihre persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse auseinanderdividiert und neu geordnet werden. Wenn Sie emotional agieren und reagieren, eskaliert eine oft durchaus beherrschbare Situation und Sie manövrieren sich automatisch in eine kostenträchtige und zeitintensive gerichtliche Auseinandersetzung hinein. Sie fahren weitaus besser, wenn Sie trotz allem Schwermut die Trennung akzeptieren, sich nicht auf beleidigende, verletzende oder verleumderische Argumente einlassen, stattdessen die Gegebenheiten sachlich betrachten und nach Maßgabe von Gesetz und Rechtsprechung das Beste aus Ihrer Scheidung machen. Auch wenn Sie jetzt einwenden, all das höre sich leichter an, als es getan ist, ist diese Empfehlung die mit Abstand beste Grundlage, auf der Sie Ihre Scheidung umsetzen können. Spätestens dann, wenn Sie Ihre Scheidung hinter sich gelassen haben, werden Sie verstehen, dass diese Empfehlung richtig ist.

Top-Spar-Tipp 2: Finden Sie den richtigen Rechtsanwalt, der wirklich in Ihrem Sinne handelt

Sie können natürlich jeden beliebigen Anwalt mit Ihrer Scheidung beauftragen, müssen dann aber damit rechten, dass der Anwalt im Hinblick auf sein wirtschaftliches Interesse daran interessiert sein dürfte, eine möglichst streitige Scheidung zu realisieren. Je mehr Sie sich mit Ihrem Ehegatten streiten, desto mehr Honorare kann der Anwalt berechnen. Das ist einerseits legitim, berücksichtigt aber nicht, dass auch Sie umgekehrt ein wirtschaftliches Interesse daran haben, Ihre Scheidung möglichst kostengünstig zu betreiben. Die von uns vermittelten Rechtsanwälte verfügen über eine nachgewiesene Kompetenz im Familienrecht und zielen auf eine möglichst einvernehmliche Scheidung ab. Soweit Sie streitige Aspekte vortragen, werden Sie darauf hingewiesen, dass Sie damit die Kostenlast und das Kostenrisiko erhöhen. Ein fairer Anwalt wird Sie auf Wege verweisen, die Sie gleichfalls ans Ziel führen, ohne aber, dass Ihnen dadurch unangemessene Kosten entstehen.

Top-Spar-Tipp 3: Gestalten Sie Ihre Scheidung einvernehmlich

Es sagt sich so leicht: Lassen Sie sich möglichst im „gegenseitigen Einvernehmen“ mit Ihrem Ehegatten scheiden. Auch Ihr Ehegatte sollte an einer einvernehmlichen Scheidung interessiert sein. Dafür gibt es überzeugende Gründe. Ein Grund ist, dass nur derjenige Ehegatte einen Rechtsanwalt beauftragen und bezahlen muss, der den Scheidungsantrag einreicht. Der andere stimmt dem Scheidungsantrag nur noch zu und braucht dafür keinen eigenen Rechtsanwalt zu beauftragen und auch nicht zu bezahlen. Bei einer einvernehmlichen Scheidung sparen Sie also die Kosten für einen zweiten Anwalt. Sobald Sie sich streiten und zur Scheidung oder einer Scheidungsfolgesache eigene Anträge stellen wollen, brauchen Sie einen eigenen Rechtsanwalt, den Sie dann auch selbst bezahlen müssen. Der Vorteil einer einvernehmlichen Scheidung besteht vor allem auch darin, dass das Gericht den Streitwert, nachdem sich die Gerichts- und Anwaltsgebühren berechnen, um ci. 20 – 30 % auf das gesetzliche Minimum herabsetzen kann, während bei der streitigen Scheidung meist der volle Streitwert mit entsprechend höheren Gebühren zum Ansatz kommt.

Top-Spar-Tipp 4: Regeln Sie Scheidungsfolgen vor dem Scheidungsantrag

Wünschen Sie die Scheidung, geht es nicht ohne Gericht. Nur das Gericht kann die Scheidung beschließen. Daran führt kein Weg vorbei. Dies bedeutet aber nicht, dass Sie auch die Scheidungsfolgen vor Gericht verhandeln müssen. Besser ist, wenn Sie sich wegen der Scheidungsfolgen vorher verständigen. Geht es beispielsweise um Ihren Unterhalt, kann es genügen, wenn Sie sich wegen der Unterhaltszahlung einig sind. Sie brauchen dann nicht das Gericht zu beschäftigen. Es genügt, allein den Scheidungsantrag zu stellen. Dann berechnen Gericht und Anwalt ihre Gebühren ausschließlich nach dem Streitwert der Scheidung. Weitere Streitwerte für irgendwelche Scheidungsfolgen fallen nicht an.

Top-Spar-Tipp 5: Lassen Sie einen bestehenden Ehevertrag überprüfen

Vielleicht haben Sie vor Ihrer Heirat oder während Ihrer Ehe einen Ehevertrag vereinbart. Grundlage waren die damaligen Verhältnisse. Möglicherweise haben sich Ihre Verhältnisse aber im Laufe Ihres Zusammenlebens geändert. Sie sollten den Ehevertrag überprüfen lassen, ob er immer noch wirksam ist oder ob er Sie möglicherweise unangemessen benachteiligt. Waren Sie bei der Eheschließung beispielsweise beide berufstätig und haben deshalb vereinbart, auf nachehelichen Ehegattenunterhalt zu verzichten, kann eine solche Vereinbarung unangemessen und damit unwirksam sein, wenn Sie unverschuldet arbeitslos oder arbeitsunfähig geworden sind oder wegen der Erziehung eines Kindes nicht mehr in Ihren Beruf zurückkehren können. Im Idealfall treffen Sie in einer Scheidungsfolgenvereinbarung eine neue, Ihren Interessen angepasste Regelung und ersparen sich möglichst eine streitige Auseinandersetzung vor Gericht.

Top-Spar-Tipp 6: Nutzen Sie den einfacheren Weg der Online-Scheidung

Bei der herkömmlichen Scheidung machen Sie oft mit großer innerer Überwindung einen Rechtsanwalt ausfindig, in dessen Kanzlei Sie einen Termin vereinbaren und zum persönlichen Gespräch vorstellig werden müssen. Vielleicht müssen Sie sich dafür eigens Urlaub nehmen und scheuen sich, gegenüber einer Ihnen noch unbekannten Person Ihr eheliches Schicksal offenbaren zu müssen. Bei der Online-Scheidung kommunizieren Sie mit einem handverlesenen Rechtsanwalt über das Internet und übersenden ihm alle Scheidungspapiere online oder gerne auch per Post. Fragen können Sie jederzeit telefonisch klären. Das funktioniert bei uns einwandfrei seit über 15 Jahren.

Top-Spar-Tipp 7: Vergleichen Sie mehrere Anbieter von Online-Scheidungen

Scheidungsverfahren sind, vor allem wenn sie streitig geführt werden, schwierig zu kalkulieren. Sie sollten sich deshalb Kostenvoranschläge einholen und unterschiedliche Anbieter von Online- Scheidungen vergleichen. Ihr Vergleich sollte sich nicht nur auf die Kostenansätze beziehen, sondern auch das Serviceangebot und den Informationsgehalt einer Website einbeziehen. Mit gutem Gewissen dürfen wir behaupten, dass kein Anbieter preiswerter sein darf als die Kooperationsanwälte von Scheidung.de! Wir scheuen daher keinen Vergleich.

Top-Spar-Tipp 8: Lassen Sie den Kindesunterhalt beim Jugendamt titulieren

Bei vielen Scheidungen geht es neben der Scheidung nur noch um den Kindesunterhalt. Sie können den Kindesunterhalt vom Gericht titulieren lassen. Das kostet Gebühren. Einfacher ist es aber, wenn der unterhaltspflichtige Elternteil zum Jugendamt geht und dort seine Unterhaltspflicht anerkennt. Beim Kindesunterhalt sollten Sie wissen, dass sich der Zahlbetrag nach dem Nettoeinkommen des unterhaltspflichtigen Elternteils und dem Alter des Kindes berechnet. Die dafür maßgeblichen Beträge lassen sich der Düsseldorfer Tabelle entnehmen. Ist der Kindesunterhalt beim Jugendamt anerkannt, ist die Urkunde bei Zahlungsverzug genauso zwangsweise vollstreckbar, als wenn das Gericht den Kindesunterhalt festgesetzt hätte. Der Unterschied besteht nur darin, dass die Anerkennung beim Jugendamt faktisch nichts kostet, während sich der Streitwert bei Gericht nach dem zwölffachen Betrag des geforderten Kindesunterhalts bemisst und entsprechende Gerichts- und Anwaltsgebühren verursacht.

Top-Spar-Tipp 9: Regeln Sie Scheidungsfolgen in einer Scheidungsfolgenvereinbarung

Die einvernehmliche Scheidung ist das eine, die Regelung eventueller Scheidungsfolgen das andere. Sofern Sie über die einvernehmliche Scheidung hinaus noch Regelungsbedarf für irgendwelche Scheidungsfolgen sehen, sparen Sie mit einer Scheidungsfolgenvereinbarung richtig Geld. Wenn Sie die Scheidungsfolge „Zugewinnausgleich“ betrachten und größere Vermögenswerte zur Debatte stehen (z.B. wenn es um das Familienwohnhaus geht), sehen Sie, dass der damit einhergehende hohe Streitwert entsprechend hohe Gerichts- und Anwaltsgebühren verursacht. Sie können sich diese Gebühren leicht sparen, wenn Sie den Zugewinnausgleich in einer Scheidungsfolgenvereinbarung regeln. Dabei können Sie den Zugewinnausgleich auch in Ihrer beider Sinne so modifizieren, dass er Ihren Interessen soweit als möglich gerecht wird. Gleiches gilt für den nachehelichen Unterhalt, die Zuweisung der ehelichen Wohnung, die Verteilung des Hausrats, aber auch für das Sorge- und Umgangsrecht für das gemeinsame Kind.

Top-Spar-Tipp 10: Regeln Sie auch den Versorgungsausgleich außergerichtlich

Der Versorgungsausgleich bietet sich gleichfalls zur Regelung in einer Scheidungsfolgenvereinbarung an. Normalerweise wird der Versorgungsausgleich von Amts wegen durch das Familiengericht durchgeführt. Das Gericht prüft Ihre jeweiligen Altersversorgungsansprüche und teilt die Hälfte der Differenz dessen, was ein Ehegatte mehr an Ansprüchen erworben hat, dem anderen zu. Im Detail kann der Vorgang sehr kompliziert und zeitraubend sein. Besser ist, den Versorgungsausgleich außergerichtlich zu regeln und ihn eventuell auch als Verhandlungspunkt bei der Gestaltung sonstiger Scheidungsfolgen in die Waagschale zu werfen.

Top-Spar-Tipp 11: Handhaben Sie das Umgangsrecht für das gemeinsame Kind großzügig

Auch das Umgangsrecht für das gemeinsame Kind sollten Sie großzügig handhaben. Betreuen Sie das Kind selbst, handeln Sie vor allem auch im Interesse des Kindes, wenn Sie dem anderen Elternteil ein großzügiges Umgangsrecht gewähren und sich möglicherweise selbst damit finanziell, zeitlich und mentalentlasten. Jeder Streit wegen des Umgangsrechts kostet Geld und geht zulasten Ihrer Beziehung zum Kind.

Top-Spar-Tipp 12: Kratzen Sie nicht am gemeinsamen Sorgerecht für Ihr Kind

Scheidungen gehen oft damit einher, dass der betreuende Elternteil das alleinige Sorgerecht für das gemeinsame Kind beansprucht und damit das gemeinsame Sorgerecht infrage stellt. Bei der Scheidung bleibt das gemeinsame Sorgerecht beider Elternteile fortbestehen. Das alleinige Sorgerecht erhalten Sie nur in Ausnahmefällen zugesprochen und zwar dann, wenn der andere Elternteil sich als absolut zuverlässig erweist und sich infolge seines Handelns und Verhaltens als unfähig erweist, dem Kindeswohl gerecht zu werden. Liegt kein solcher Ausnahmetatbestand vor, sollten Sie sich den Kostenaufwand für einen Sorgerechtsstreit sparen.

Top-Spar-Tipp 13: Streiten Sie über eine Scheidungsfolgen, nutzen Sie besser das Verbundverfahren

Legen Sie mit Ihrem Ehegatten wegen einer Scheidungsfolge im Streit, können Sie die Scheidungsfolge „im Verbund“ mit der Scheidung durch das Gericht entscheiden lassen. Der Vorteil besteht darin, dass sich die Gerichts- und Anwaltsgebühren nach einem einheitlichen, aufaddierten Streitwert richten und Sie damit die Gebühren sparen, die Sie zahlen müssten, wenn Sie eine Scheidungsfolge eigenständig außerhalb der eigentlichen Scheidung gerichtlich entscheiden lassen wollen. Jeder außerhalb der Scheidung ausgetragene Rechtsstreit über eine Scheidungsfolge erhöht den Kostenfaktor erheblich.

Top-Spar-Tipp 14: Vermeiden Sie die Teilungsversteigerung Ihres Eigenheims

Sind Sie Miteigentümer Ihres Eigenheims, müssen Sie dessen Schicksal regeln. Entweder übernimmt ein Ehegatte die Immobilie vollständig und zwar den anderen aus oder Sie verkaufen die Immobilie im gegenseitigen Einvernehmen zum bestmöglichen Preis. Können Sie sich nicht verständigen, sollten Sie auf jeden Fall eine Teilungsversteigerung vermeiden. Bei der Teilungsversteigerung wird Immobilie zwangsversteigert. Erfahrungsgemäß liegen die Erlöse in solchen Teilungsversteigerungen erheblich unter dem eigentlichen Verkehrswert einer Immobilie. Sie riskieren, dass Ihre Immobilie weit unter Wert verschleudert wird und Sie auf einem Schuldenberg sitzen bleiben. Außerdem tragen Sie die erheblichen Verfahrenskosten.

Top-Spar-Tipp 15: Neben Sie eine Mediation in Anspruch und lösen Sie emotionale Blockaden.

Oft streiten sich Paare um Kleinigkeiten oder sehen sich angesichts der Trennung außerstande, ein vernünftiges Wort miteinander zu wechseln. In diesem Fall kann ein Mediator das Sprachrohr sein, über das Sie trotzdem miteinander sprechen und zu vernünftigen Lösungen gelangen können. Ein Mediator ist ein neutraler Mittler, der die Interessen beider Seiten berücksichtigt und bemüht ist, die Motivationslage offen zu legen, um Sie in die Lage zu versetzen, eine Scheidungsfolge einvernehmlich zu regeln. Auf jeden Fall sind die Kosten für einen solchen Mediator weitaus geringer als die Verfahrenskosten, die Sie für den Fall einer streitigen Auseinandersetzung vor Gericht aufbringen müssten. Geeignete Adressen erfahren Sie hier in unserem Netzwerk "Elitexperts".

Top-Spar-Tipp 16: Beantragen Sie staatliche Verfahrenskostenhilfe

Ihre Scheidung braucht nicht daran zu scheitern, dass Sie kein Geld haben und die Verfahrenskosten nicht bezahlen können. Verfügen Sie nur über ein geringes oder gar kein Einkommen, können Sie Ihren Scheidungsantrag mit einem Antrag auf staatliche Verfahrenskostenhilfe verbinden. Dann übernimmt oder verauslagt der Staat die Verfahrenskosten für Sie. Ihr Anwalt kann Sie dabei unterstützen, das dafür notwendige Formular „Erklärung über die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse beim Prozess- oder Verfahrenskostenhilfe“ auszufüllen.

Top-Spar-Tipp 17: Nehmen Sie zur Erstinformation Beratungshilfe in Anspruch

Guter Rat muss nicht teuer sein. Bevor Sie Ihre Scheidung planen oder überlegen, ob Sie staatliche Verfahrenskostenhilfe beantragen können, können Sie sich anwaltlich beraten lassen. Verfügen Sie nur über wenig Geld, gehen Sie zum örtlichen Amtsgericht und beantragen dort unter Vorlage Ihrer Einkommensnachweise einen Beratungshilfeschein. Mit diesem Schein können Sie sich bei einem Rechtsanwalt Ihres Vertrauens vorab allgemein über die Voraussetzungen der Scheidung und eventueller Scheidungsfolgen beraten lassen. Sie zahlen dem Anwalt lediglich einen Eigenanteil von 15 €.

Top-Spar-Tipp 18: Beachten Sie die gerichtliche Ladung zum mündlichen Verhandlungstermin

Zum mündlichen Verhandlungstermin Ihrer Scheidung müssen Sie der gerichtlichen Ladung Folge leisten und persönlich in Begleitung Ihres Rechtsanwalts im Termin erscheinen. Versäumen Sie schuldhaft diesen Termin, müssen Sie damit rechnen, dass Ihnen neben den Kosten Ihrer Säumnis ein Ordnungsgeld auferlegt wird und das Gericht den Termin neu terminieren muss.

Top-Spar-Tipp 19: Verzichten Sie auf Rechtsmittel gegen den Scheidungsbeschluss

Sind die Voraussetzungen der Scheidung klar und eventuelle Scheidungsfolgen unstreitig oder geregelt, kann das Gericht im mündlichen Verhandlungstermin die Scheidung beschließen. Sind Sie mit dem Beschluss nicht einverstanden, haben Sie das Rechtsmittel der Berufung und können den Beschluss vor dem zuständigen Landgericht überprüfen lassen. Sie verursachen dadurch zusätzliche Kosten. Günstiger ist es, den Scheidungsbeschluss zu akzeptieren und auf Rechtsmittel zu verzichten. Dann wird der Scheidungsbeschluss sofort rechtskräftig und Ihre Scheidung ist endgültig erledigt.

Top-Spar-Tipp 20: Scheidungskosten konnten noch bis 2017 von der Einkommenssteuer abgesetzt werden…; leider gilt das nicht mehr.

Nicht alles kann top sein. Früher war es noch ein Spar-Tipp. Insoweit gibt es zumindest einen Wermutstropfen. Der Bundesgerichtshof hat machtvoll entschieden: Entgegen der Auffassung unterinstanzlicher Gerichte können Sie die Scheidungskosten leider nicht mehr als außergewöhnliche Belastung geltend machen und damit nicht mehr von der Einkommensteuer absetzen. Scheidungskosten gehören damit zu Ihrem allgemeinen Lebensrisiko. Was soll´s.

Fazit

Es gibt bei Scheidungen eine ganze Reihe von Möglichkeiten, möglichst wenige Kostenansätze zu verursachen und damit Geld zu sparen. Nicht jeden der vorgenannten Tipps werden Sie umsetzen können oder umsetzen brauchen. Dennoch sollten Sie jede Ihrer Entscheidungen daraufhin überprüfen, inwieweit sie Kosten verursacht und ob es Wege gibt, kostensparende Wege zu gehen. Schließlich ist jeder Euro, den Sie wegen Ihrer Scheidung sparen, eine gute Investition in Ihre Zukunft.

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