10 Top-Tipps für friedliche Feiertage 2014

 
 

Alle Geschenke gekauft? Das Festessen ausgesucht und alle Lebensmittel verstaut? Alle Verwandten eingeladen? Die Wohnung aufgeräumt und schön geschmückt? Wie Sie trotz Stress friedliche Festtage feiern können, verrät Scheidung.de.

 

 

1. Weihnachtsvorbereitungen erledigen: Gemeinsam!

Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren? Das ist aufreibend. Wenn Sie die Weihnachtsvorbereitungen dazu benutzen, Zeit gemeinsam zu verbringen, schaffen Sie ein Gemeinschaftsgefühl und sogar gute Stimmung. 

Ihr Vorteil: Wenn Sie alle mit in die Weihnachtsvorbereitungen einbeziehen, dann übernimmt jeder ein bisschen Verantwortung für das Gelingen der Feststage, und niemand fühlt sich übergangen.

2. Sauber machen: Großputz ist nich vor Weihnachten!

Sie wollen, dass Ihre Wohnung picobello strahlt? Das ist verständlich. Sie sollten sich nur nicht dabei übernehmen. Sie werden Dinge bemerken, die sonst keiner bemerkt. Also lassen Sie mal eine „Fünf gerade sein“.

Ihr Vorteil: Wenn nicht alles tipptopp zu sein scheint, ist es auch nicht schlimm. Denn nach den Feiertagen ist vor dem Frühjahrsputz, und so müssen Sie nicht zweimal kurz hintereinander einen Großputz veranstalten.

3. Erwartungen besprechen: Vorher!

Sie haben unterschiedliche Wünsche und Erwartungen? Das ist normal. Die Erwartungen und Befindlichkeiten Ihrer Familienmitglieder gehen häufig auseinander. Wenn Sie die Wünsche vorab wissen und besprechen, gibt’s auch keine seltener Enttäuschungen und Konflikte:

Ihr Vorteil: Sie wollen einen ruhigen Abend mit Ihrer Familie verbringen. Ihre älteren Kinder wollen vielleicht sich ein wenig zurückziehen. Andere Familienmitglieder wollen sich über Dinge unterhalten, die sonst nicht zur Sprache kommen können. Wenn Sie das alles davor schon wissen, dann sind Kompromisse leichter zu erreichen, und mögliche Spannungen werden bereits im Keim erstickt.

4. Perfektionismus abstellen: Sofort!

Sie möchten, dass alles perfekt ist? Das ist nachvollziehbar. Der Leistungsdruck aus dem Berufsalltag wird von Vielen mit in die Weihnachtszeit genommen. Viele Menschen gehen mit zu hohen Erwartungen an die Festtage heran, alles soll perfekt sein. Versuchen Sie dies bewusst zu vermeiden. 

Ihr Vorteil: Wenn nicht alles perfekt ist, dann geht alles viel einfacher. Die meisten Menschen sind toleranter, als Sie glauben. Das gilt vor allem für Familienmitglieder untereinander. Ohne Perfektion gelingt auch ein schönes Fest.

5. Freiräume schaffen: Unbedingt!

Sie glauben, dass Sie alles gemeinsam an Weihnachten machen müssen? Das ist begreiflich. Weihnachten ist das Fest der Familie. Das bedeutet jedoch nicht, dass Sie an den Festtagen alles gemeinsam machen müssen. Die Weihnachtszeit ist auch die Zeit der Besinnung und der Ruhe.

Ihr Vorteil: Wenn Sie bewusst Freiräume schaffen, kann jeder eine Auszeit nehmen, wann er will. So beugen Sie möglichen Spannungen und Konflikten vor. 

6. Besuche einplanen: Wohldosiert! 

Sie haben tägliche Besuche von oder bei Verwandten auf dem Plan? Das ist begreiflich. Terminstress hatten Sie jedoch während des Jahres bereits genug im Job und privat. Setzen Sie sich an den Feiertagen deshalb nicht unter Termindruck.

Ihr Vorteil: Wenn Sie Ihre Einladungen in einem überschaubaren und machbaren Rahmen halten, geht es allen besser. Terminstress führt zu Spannungen. Lieber einige Termin aus dem Kalender nehmen und nach hinten verschieben. Dafür haben alle Verständnis. 

7. Individuell feiern: Auf jeden Fall!

Sie meinen, dass Sie sich an irgendwelche Regeln halten müssen? Das ist nachvollziehbar. Feiern Sie Weihnachten dennoch unbedingt so, wie Sie und Ihre Familie es mögen. 

Ihr Vorteil: Lassen Sie sich von niemandem hineinreden und ignorieren Sie vermeintlich gutgemeinte Ratschläge und strenge Konventionen. So schaffen Sie es, die Festtage so zu verbringen, wie Sie und Ihre Familie es wollen.

8. Richtige Geschenke: Kein Streit!

Sie merken, dass die Geschenke doch nicht das Richtige sind? Das ist kein Problem. Krawatten, Spielzeug, Bücher oder Socken treffen nicht immer den Geschmack des Beschenkten. Wenn das so ist, sagen Sie es nicht direkt. 

Ihr Vorteil: Ihre Enttäuschung über das Geschenk können Sie auch ein anderes Mal loswerden; wenn es denn wirklich so schlimm ist. Denn an Weihnachten geht es nicht um perfekte Geschenke, sondern um ein friedliches Zusammensein. Und vielleicht können Sie oder Ihre Familienmitglieder die Geschenke nach Weihnachten einfach umtauschen. 

9. Reizthemen meiden: Unbedingt!

Sie wollen Themen ansprechen, die Ihnen schon lange auf der Zunge liegen? Das ist verständlich. In jeder Familie gibt es Themen, die regelmäßig zu Konflikten führen. Ob Politik und Religion, Partnerschaft oder Lebensplanung; konfliktbelastete Themen sollten Sie an Weihnachten ausklammern. 

Ihr Vorteil: Wenn Sie die „heißen“ Themen im Voraus erkennen und zur Seite schieben, dann kann es nicht zu Reibereien kommen. Bei vielen Themen hat sowieso fast jeder eine eigene Meinung. Kontroverse Diskussionen können Sie auch noch nach den Festtagen führen. 

10. Sie haben einfach keine Lust mehr: Aktiv werden

Sie haben seit langem schon die Nase voll? Das ist ersichtlich! Wenn es nicht das erste Mal ist, dass Sie an Trennung oder Scheidung denken, dann gibt es Gründe für diese Gedanken. Lohnt sich noch ein Versuch der Versöhnung? 

Ihr Vorteil: Sie können sich über die Feiertage noch einmal die Bestätigung holen, dass Ihre Entscheidung richtig ist, oder nicht. Sollten Sie an Ihren Scheidungsgedanken festhalten, dann finden Sie alles zum Thema auf dem Scheidungsportal im Internet www.Scheidung.de; sogar der Scheidungsantrag kann in 2 Minuten online gestellt werden.

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