5 Todsünden in der Hochzeitsnacht

 
 

Die Hochzeitsnacht hat eine fast schon mythische Bedeutung, aber leider ist hier der Weg zum Gipfel von Lust Romantik mit vielen Stolperfallen und Fettnäpfchen gepflastert. Wir sagen Ihnen, wie sie die fünf schwerwiegendsten Fehler vermeiden.

Sünde 1: Höchstleistungen erwarten

Die Hochzeitsnacht ist – zumindest im Idealfall – ein einzigartiges Ereignis in einer Beziehung und im eigenen Leben. Vergleichbar ist sie in ihrer Bedeutung wohl nur mit dem „Ersten Mal“. Trotzdem handelt es sich dabei auch um keine Prüfung oder Präsentation, bei der man jenseits von Perfektion gar nicht erst anzufangen braucht. Wer von dieser Nacht zu viel erwartet, der kann sich nicht entspannen und ist am Ende extrem enttäuscht.

Nach einer hoffentlich schönen, aber oft auch stressigen Hochzeitsfeier und wochen- und monatelangen Vorbereitungen, die man noch neben dem Job, dem Studium, der Hausarbeit oder der Kindererziehung erledigen musste, ist das letzte was man gebrauchen kann ein Ballast an Versagens-Ängsten. Angst und Unsicherheit sind nämlich die Lustkiller Nummer eins. Nehmen Sie sich die Angst schon von vorneherein durch Gespräche mit ihrem Partner und machen Sie ihm keine Vorwürfe, wenn etwas nicht so ideal funktioniert.

Das heißt natürlich nicht, dass man für diese Nacht nichts Besonderes planen kann. Aber das meiste sollte man einfach auf sich zukommen lassen. Der Augenblick schreibt immer noch die schönsten Geschichten.

Sünde 2: Zeitmangel

Eine Hochzeitsfeier kann schon mal etwas länger dauern. Ein paar Gläser Sekt, leckeres Essen, Musik, Gute Freunde und Familie und nicht zuletzt der Sturm der Gefühle bei diesem besonderen Anlass sind zusammen wahre Zeitfresser, mit denen die Stunden oft viel zu schnell vorbeirauschen. Wer es mit der Dauer der Feier aber übertreibt und vielleicht bis Morgens früh durchmacht, der kann vielleicht den Sonnenaufgang genießen – aber ganz sicher keine unvergessliche Hochzeitsnacht. Und selbst wenn der Mond noch am Himmel steht, kann es sein, dass man nach einer zu langen und wilden Feier einfach keine Kraft mehr übrig hat.

Deswegen sollten Sie lieber im Voraus einen Zeitpunkt vereinbaren, an dem Sie Ihre Feier so langsam ausklingen und sich in die nächtliche Zweisamkeit begeben können.

Sünde 3: Überraschung!

Freunde sind ein Segen und gerade bei einer Hochzeit helfen sie oft tatkräftig  dabei mit, sie unvergesslich zu machen. Allerdings finden sich im Freundeskreis auch immer wieder Scherzkekse, die sich für das frisch verheiratete Paar so einige Überraschungen einfallen lassen. Das fängt bei einem manipulierten - und dadurch einsturzgefährdeten - Ehebett an, geht über mit Schnappinchen vollgestellte Treppenaufgänge, bis hin zu überraschenden Anrufen oder Besuchen in der Hochzeitsnacht. Alles Dinge die zwar sicher ihren Witz haben, aber auch jede Romantik in der Hochzeitsnacht zerstören können.

Besser dran sind dann diejenigen, die ihren Freunden vorneherein solche Aktionen verboten haben und ihnen klar machen, dass sie so etwas alles andere als witzig finden würden. Wer seinen Freunden da nicht vorher auf den Zahn füllt, ist selbst schuld.

Sünde 4: Feiern bis zum Vollrausch

Alkohol gehört zu den meisten Hochzeitsfesten, wie die Hochzeitstorte und der DJ. Allerdings ist niemandem damit geholfen, wenn man nach einer fröhlich durchzechten Nacht völlig unzurechnungsfähig ins gemeinsame Ehebett torkelt. Ein wenig Sekt oder Wein kann zwar die Stimmung heben, Hemmungen abbauen und die Entspannung fördern. Gerade aber wenn man zu viel trinkt oder zu harten Alkoholika greift, ist wohl eher mit Müdigkeit und Orientierungslosigkeit oder gar mit noch unangenehmeren Folgen zu rechnen. Davon abgesehen ist eine „Fahne“ meist auch alles andere als sexy.

Lassen Sie deswegen trotz des besonderen Anlasses in Punkto Alkohol ihren gesunden Menschenverstand walten. Die Belohnung dafür kann viel lohnenswerter ausfallen als jeder noch so intensive, hochprozentige Rausch.

Sünde 5: Alles wie gewohnt

Auf keinen Fall sollte ihre Hochzeitsnacht genauso ablaufen wie alle anderen. Es gibt nichts schlimmeres, als wenn die gespannte Aufregung nach der Feier von ungewaschenen Socken, nicht gespülten Tellern, oder unerledigtem Papierkram niederknüppelt wird, sobald man über die heimische Schwelle tritt.

Doch es geht auch anders: Romantische Dekoration, stimmungsvolle Musik, anregende Düfte oder aufregende Dessous machen aus einer „normalen“ Nacht erst eine ganz besondere. Auch spricht nichts dagegen die Nacht an einem anderen Ort zu verbringen als im gewohnten Bett. Ob ein romantisches Hotel voller Luxus und Komfort oder Zelten unter den Sternen und vor einem prasselnden Lagerfeuer. Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. Entwerfen Sie einfach ihr ganz persönliches Hochzeitsmärchen.

Wir wünschen allen frisch Verheirateten eine traumhafte Hochzeitsnacht und hoffen, dass diese Tipps ein wenig dazu beitragen konnten.

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