Der Anfang vom Ende - Wenn der Weltmeister stürzt

 
 

Spaniens Vormachtstellung im Fußball hat einen Dämpfer erhalten. Seit 6 Jahren hat die spanische Nationalelf alle großen Titel gewonnen: Europameister in 2008, Weltmeister in 2010 und noch einmal Europameister in 2012! Das scheint jetzt vorbei zu sein. 1:5 gegen die Niederlande. Eine Demütigung von Robben und Co. im ersten Spiel des Turniers.

Was ist falsch gemacht worden? Woran lag es? Was kann verbessert werden?
Fragen, die man erst nach einem solchen Turnier beantworten kann, nach detaillierten Analysen, nach internen Besprechungen, nach genügend Abstand eines solchen Events.

Über sechs Jahre lange hat Spanien im Fußball alle(s) dominiert. War nicht zu bezwingen, war eine wirkliche Einheit, hatte Glück gepaart mit viel Können.

Auch eine Ehe benötigt Pflege und Kommunikation. Eine Ehe ist auch kein Selbstläufer, die bis dass der Tod einen scheidet, immer gleich stabil ist. Sechs Jahre Top zu sein, schafft kaum eine Mannschaft. Eine gute Ehe über sehr viele Jahre hinzubekommen, schaffen viele Ehepaare. Was machen diese Paare anders als andere? Was sind die Gründe für einen erfolgreichen Eheverlauf, der nicht in einer Scheidung endet? "Mannschaftsgeist" ist wichtig: man ist nicht mehr allein, man ist zu zweit, und muß sich auch so verhalten. "Respekt und gegenseitiges Verständnis" sind wichtig: ohne respektvollen Umgang miteinander fühlt sich keiner in einer Gemeinschaft wohl; ohne Verständnis - das über die Zeit zu einem "blinden Verständnis" - werden kann, gibt es keine Nachhaltigkeit, auch nicht in der Ehe. Ein bisschen Glück kann zudem nie schaden: nicht krank zu werden, oder immer schnell wieder gesund zu werden, gute Freunde zu haben, vielleicht auch verständnisvolle Geschwister und Eltern, das ist Glück.

Auch wenn Spanien gerade ein fußballerisches Tal durchlaufen muß, ist es immer auch die Möglichkeit, es in Zukunft wieder besser zu machen! Und was für den Fußball gilt, gilt auch in der Ehe.

5.0 von 5 (58)