Ganz schön merkwürdig

 
 

In einer Beziehung kommt es schon mal vor, dass sich der Partner verändert. Mitunter auf kuriose Art und Weise. Hier die verrücktesten neun Scheidungsfälle:

Verrückte Scheidung Nr. 1: Tatort Ehebett

Das hätte er wohl in seinen kühnsten Träumen nicht erwartet: Ein Inder sagt im Schlaf dreimal „Talak“ (Scheidung). Diese Formel gebrauchen indische Männer, wenn sie sich scheiden lassen wollen. Seine schlaflose Frau erzählt davon Freunden, diese benachrichtigen islamische Geistliche, welche prompt die Trennung anordnen.

Oweh! Das Paar liebt sich nämlich immer noch, hat drei Kinder und will unbedingt zusammenbleiben. Wenn sie den Ehebund erneuern wollen, muss die Frau aber erst einen anderen heiraten und sich von diesem wieder scheiden lassen, so der oberste religiöse Richter im indischen Bundestaat Westbengalen. Ganz schön verrückt, oder?

Verrückte Scheidung Nr. 2: Tatort Hängematte

Ein Nachmittag in der Hängematte ist romantisch. Doch einem Münchner reichte das nicht aus. Er bestand darauf, dass seine Ehefrau mit ihm auch die Nächte in der Hängematte verbringt. So schaukelten sie 23 Jahre durchs Eheglück. Bis die Ehefrau nach dem 16. Absturz auf den harten Boden der Tatsachen fiel und die Scheidung einreichte. Autsch!

Verrückte Scheidung Nr. 3: Tatwaffe Hunderadio

Übertriebene Tierliebe oder intoleranter Ehemann? Eine Frau aus Oberösterreich drehte dem gemeinsamen Hund zuliebe stets das Radio in der Wohnung auf. Ihr Ehemann fühlte sich davon belästigt und drehte das Radio fürs Hunderl mit Konsequenz wieder ab. Frauchen sah darin eine schwere Eheverfehlung, das behandelnde Gericht nicht.
Dennoch ließ sich das Paar scheiden. Zumindest dem Hund geht es bestens, darf er sich bei Frauli doch in musikalische Höhen bellen.

Verrückte Scheidung Nr. 4: Tatwaffe Papageienwecker

Bei dem piepts wohl: Im US-amerikanischen Vermont hatte ein Ehemann einen besonderen Vogel. Er wollte nämlich nicht, dass seine Frau auf der faulen Haut liegt, während er arbeiten geht. Daher brachte er seinem Papagei den Weckruf: „Aufstehen, verdammt nochmal, aufstehen!“ bei. Sie stand auf und ging nach knapp drei Ehe-Jahren für immer.

Verrückte Scheidung Nr. 5: Tatwaffe Dessous

Für einen Bayern stand fest: ein geregeltes Sex-Leben muss sein. Daher ließ er sich in einem Ehevertrag schriftlich garantieren, dass ihm die Ehefrau dreimal wöchentlich zur Verfügung steht. Und zwar in Dessous, die je nach Wochentag in der Farbe variierten. Die Frau war damit einverstanden. Vorerst! Nach zwei Jahren hatte sie genug. Scheidung!

Verrückte Scheidung Nr. 6: Tatwaffe Gebiss

Eine gewichtige Eheverfehlung beschäftigte ein Gericht in Oklahoma. Eigentlich hätte die Ehefrau ein neues Gebiss gebraucht. Aber ihr Mann verweigerte ihr die Prothese und bot ihr stattdessen seine eigenen dritten Zähne an. Das war ihr dann doch zu grauslich. Scheidung nach 50 Ehejahren!

Verrückte Scheidung Nr. 7: Tatort Exerzierplatz

Ein US-Offizier befahl seiner Ehefrau, ihn mit „Herr Major“ zu grüßen und dabei zu salutieren. Ausmusterung nach zehn Jahren. Die Frau reichte die Scheidung ein.

Verrückte Scheidung Nr. 8: Tatwaffe Nahrung

Nichts für Vegetarier: Ein Mann aus Tennessee liebte Fleisch. Was er aber nicht verstand, war dieses zu teilen. Er aß seiner Ehefrau stets das Fleisch weg, sodass ihr nur mehr die Beilagen blieben. Irgendwann war sie es satt und reichte hungrig die Scheidung ein -  Ende einer Ehe.

Verrückte Scheidung Nr. 9: Tatwaffe Schuhsohlen

Kontrollwahn und Eifersucht sind häufige Scheidungsgründe. Aber das? Ein Mann aus Montana markierte tagtäglich die Schuhsohlen seiner Ehefrau mit Kreide, um zu kontrollieren, ob sie das Haus verlässt. Nach zwei Jahren packte sie die Koffer, äh Schuhe und lief davon – für immer!

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