Kämpfen bis zum Erfolg - bis zur letzten Minute

 
 

Die USA hat mit einem Tor 5 Minuten vor dem Ende das Spiel gegen Ghana gewonnen. Dabei hatte Ghana mit dem Ausgleichstor in der 83. Minute einen psychologischen Vorteil für die Schlussphase des Spiels. Die Willenskraft des USA-Teams war jedoch stärker in den letzten Minuten.

Kämpfen lohnt sich immer. Für eine Sache. Für die Liebe. Für die Ehe.

5 Gründe, warum es sich immer lohnt, für eine Sache zu kämpfen:

  1. Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren. (Berthold Brecht)
    Schnell aufgeben kann jeder, das ist sehr einfach. Gründe gibt es auch immer genug, wenn man sie nur lange genug sucht. Für eine Sache, Liebe, Ehe zu kämpfen ist weitaus schwieriger. Der Wille muss da sein, sich für diesen Sport zu quälen, so dass am Ende ein optimales Ergebnis erzielt wird. Anstatt die Köpfe hängen zu lassen nach dem Ausgleichstreffer 7 Minuten vor Ende der regulären Spielzeit, gab es noch einmal einen Ruck durch die us-amerikanische Mannschaft. Sie wollte gewinnen, sie wollte alles dafür geben, es zumindest versucht zu haben. Und es hat funktioniert. Mit ein bisschen Glück, das man immer benötigt. Wenn zu schnell aufgegeben wird, dann hat man nicht alles versucht. Wenn man aber alles versucht hat, und sich nichts ändert, dann hat alles nicht geholfen. Dann sollte man im Leben weitergehen dürfen.
  2. Alles ist Kampf, Ringen. Nur der verdient die Liebe und das Leben, der täglich sie erobern muss (Johann Wolfang von Goethe)
    Wenn etwas als selbstverständlich angesehen wird, dann wird man träge und müde. Wenn eine Mannschaft hoch gewonnen hat, und dann meint, sie müsste sich nur noch zurücklehnen, dann ist diese Haltung der Anfang vom Ende. Mit einer solchen Einstellung erreicht man nichts, wird man nicht Weltmeister – keine Chance. Wer ein Spiel gewonnen hat, muss am nächsten Tag sich wieder anstrengen, muss wieder trainieren, damit auch das nächste Spiel gewonnen wird. Wenn eine Beziehung gut läuft, dann muss man schon heute die Grundlage dafür legen, dass die Partnerschaft, die Ehe, auch in der Zukunft weiterhin gut und spannend bleibt. Es gibt kein Ausruhen, kein „Weiter-so“, keine Garantie, dass alles so bleibt, wenn man nichts tut. Nur ein ganz klein bisschen jeden Tag an der Partnerschaft arbeiten, nur täglich ein wenig im Sport besser werden, dann ist man auf dem richtigen Weg.
  3. Die meisten Kämpfer und Siegertypen kommen aus hungrigen Bevölkerungsschichten, nicht aus den satten. (Armin Hary)
    Wer alles immer gehabt hat, strengt sich nicht mehr an. Vielleicht weiß er gar nicht, hart zu arbeiten, für eine Sache zu kämpfen. Viele Fußballspieler kommen aus ganz einfachen Verhältnissen, man muss nur mal die Lebensläufe studieren. Das gilt vor allem für Länder, in denen Sport eine Möglichkeit ist, sich aus der Armut zu befreien und ein erfülltes Leben führen zu können. Dafür muss man kämpfen, an sich glauben, „Langstreckenläufer“ sein, und jeden Tag hart für das Ziel arbeiten. Wenn man es dann geschafft hat, ruhen sich einige von den Sportlern wieder aus, geben nicht mehr alles, geben nicht mehr immer 100%. Und schon geht es wieder bergab. Nur derjenige, der immer am Ball bleibt, der immer für eine Sache kämpft, kann Siege davontragen.
  4. Nur durch den Kampf, und zwar in allen Zeiten und Fragen der Weltgeschichte, erfährt der Mensch, was er eigentlich will und was er kann (Jacob Christoph Burckhardt)
    Was will ich? Was kann ich? Gerade im Sport, auch im Fußball sind diese Fragen essentiell. Ein Fussballspieler will mit Fussball Geld verdienen, zumindest genug, um davon leben zu können. Dafür gibt er alles, dafür trainiert er. Am Ende weiß er, ob es geklappt hat, ob er tatsächlich sich und seine Familie vom Fussball ernähren kann.
    Will ich eine Familie gründen? Kann ich mir das überhaupt leisten? Oder besser: Was muss ich tun, um das, was ich will, auch in die Realität umsetzen zu können? Auf jeden Fall müssen Sie etwas tun, Sie müssen handeln. Sie müssen auch dafür kämpfen, mal weniger hart, mal sehr hart.
  5. Man kämpft nicht nur mit dem Schwert, sondern auch mit dem Herzen (Gustav Stresemann)
    Bei allem Kampf für eine Sache, für den Sieg im Sport, für eine Beziehung sowieso, darf man das Herz nie vergessen. Ohne Gefühle und Emotionen ist alle Anstrengung nur die Hälfte wert, wenn überhaupt. Herz und Kampf sind eine Einheit. Ein Kämpferherz zu haben, ist allemal besser, als einen Kampf ohne Herz gewinnen zu wollen. Man kämpft für etwas, für ein Ziel, für eine Sache, für den Partner. Wie soll das gehen ohne Herz?

 

Und dann gibt es noch eine Weisheit der Samurais aus Japan:

„Ist dein Gegner besser als du, warum dann kämpfen? Ist er nicht so gut wie du, warum dann kämpfen? Ist er ebenbürtig, wird er verstehen, was du verstehst, und es wird keinen Kampf geben.“

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