Scheidung und Kinder

 
 

Jährlich werden rund 200.000 Ehen geschieden, häufig sind Kinder davon betroffen. Oftmals ist die Trennung der Eltern mit Schuldgefühlen und Selbstzweifeln verbunden. Nicht selten geben sich Kinder zunächst selbst die Schuld an der Trennung von Mutter und Vater.

„Kinder sind in der Regel die Hauptleidtragenden bei Trennung und Scheidung“, so Dr. Christopher Pruefer, Vorstandsvorsitzender der Added Life Value® AG, Europas größtem Dienstleistungsunternehmen für Trennung und Scheidung:

 „Es ist wichtig, Kinder in dieser schwierigen Situation zu schützen. Sie sollten niemals instrumentalisiert werden, um den anderen Elternteil unter Druck zu setzen oder die eigene Position zu verbessern. Auf scheidung.de erhalten betroffene Eltern in unserem kostenlosen Ratgeber umfangreiche Informationen zum Umgang mit der Situation.“

5 Tipps zum Thema Scheidung und Kinder

  1. Steht der Entschluss zur Trennung endgültig fest, so sollte das auch gegenüber den Kindern kommuniziert werden. Durch ihre feinen Antennen haben sie die wachsenden Spannungen zwischen Mutter und Vater sicherlich bereits bemerkt. Es ist wichtig, dass die Eltern den (auch jüngeren) Kindern gemeinsam mitteilen, was gerade in der Familie geschieht. Dabei sollte mit sehr viel Fingerspitzengefühl und altersgerecht vorgegangen werden.
  2. Vater und Mutter sollten ihren Kindern intensiv zur Seite stehen und sie bei der Bewältigung aller Veränderungen, die mit Trennung und Scheidung verbunden sind, unterstützen.
  3. Für Kinder ist es wichtig, beide Elternteile gleichermaßen achten zu können. Deshalb sollte, auch wenn es schwer fällt, keine Kritik in Gegenwart des Kindes an Vater oder Mutter geübt werden.
  4. Wenn es durch Trennung und Scheidung zu finanziellen Einschnitten kommt, sollte auch darüber mit den Kindern gesprochen werden. Wird die neue Situation altersgerecht erklärt, trägt dies dazu bei, dass die Veränderungen besser angenommen werden.
  5. Eltern, die sich trennen, sind mit vielen Problemen belastet. Sie fühlen sich oft hilflos und mit der Situation überfordert. Es ist daher wichtig, und kein Zeichen von Schwäche oder Unvermögen, sich an kompetenter Stelle Rat und Unterstützung zu suchen.
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