Scheidung, Wiederheirat und keine Kommunion

 
 

Die katholische Kirche hat ein Problem mit geschiedenen Wiederverheirateten. Seit Anfang an. Während Papst Franziskus wohl den Umgang mit geschiedenen Katholiken reformieren möchte, lehnen dies einige Kardinäle strikt ab.  

Trennung, Scheidung und Neustart scheint heute in unserer Gesellschaft etwas Normales zu sein. Noch vor 15 bis 20 Jahren war das nicht so in Deutschland. Geschiedene wurden geächtet, gerade in ländlichen Gebieten, deren Kinder auch. Frankreich war damals da schon weiter „fortgeschritten“. Ist es überhaupt als Fortschritt zu bezeichnen, dass heute eine Scheidung fast schon Normalität geworden ist?

Das Thema ist hoch interessant. Kaum jemand versteht heutzutage die noch herrschende Position der katholischen Kirche, die es strikt ablehnt, dass geschiedene Wiederverheiratete an der Kommunion teilnehmen können, oder die Sakramente der Buße oder der Krankensalbung in Anspruch nehmen dürfen.

 

Warum ist das so? 

Nehmen Sie sich ein bisschen Zeit, und lesen Sie den ausgezeichneten Beitrag von Matthäus Kaiser „Warum dürfen wiederverheiratete Geschiedene (nicht) zu den Sakramenten zugelassen werden?“ 

 

Wie schwer sich die katholische Kirche mit diesem Thema tut, beweisen auch die immer wiederkehrenden Vorstöße, eine Öffnung zu erzielen:
"Erdiözese Freiburg: Kommunion nach Scheidung und zweiter Heirat"

Wie soll die katholische Kirche mit geschiedenen Wiederverheirateten jetzt umgehen? Darüber will Papst Franziskus in wenigen Wochen mit den Bischöfen beraten. 

5.0 von 5 (65)