Zu den Checklisten

Zu den Formularen

Wann besteht eine nichteheliche Lebensgemeinschaft?

Die Zahl der nichtehelichen Lebensgemeinschaften in Deutschland wächst seit Jahren stetig an. Mittlerweile hat sich gerade unter jüngeren Paaren die nichteheliche Lebensgemeinschaft zu einer Alternative zur Ehe entwickelt.

Da Kinder, wenn überhaupt, erst nach einigen Jahren geplant sind, wird dem Zusammenleben ohne die ehelichen Verpflichtungen der Vorzug gegeben.

Unterschiede bei Rechten und Pflichten

Zwar sind die Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft untereinander nicht so stark verpflichtet, wie Eheleute untereinander. Durch eine kaum vorhandene rechtliche Verstrickung werden Ihnen jedoch auch weniger Rechte zugebilligt. Massiv wirkt sich dieser Unterschied bei der steuerlichen Veranlagung aus.

Unter einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft ist ein auf Dauer angelegtes Zusammenleben zwischen Mann und Frau zu verstehen. Diese müssen eine innere Bindung zueinander haben, die so fest ist, dass daneben keine weitere Lebensgemeinschaft gleicher Art möglich ist und bei der die Partner auch in schwierigen Zeiten füreinander einstehen und Verantwortung übernehmen wollen.

Auch die nichteheliche Lebensgemeinschaft ist auf Dauer ausgelegt

Die nichteheliche Lebensgemeinschaft ist mehr als eine bloße Liebschaft oder eine vorübergehende Bekanntschaft bzw. Freundschaft oder Wohngemeinschaft, da die Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft wesentlich inniger miteinander verbunden sind und auch die Absicht haben, auf Dauer zusammen zu bleiben.

Der einzige Unterschied zur Ehe ist, dass sie ihre innere Verbindung und dauerhafte Beziehung nicht von außen durch eine Hochzeit bestätigen, sich also nicht rechtlich binden lassen wollen.

Eine Lebensgemeinschaft zwischen homosexuellen Partnern ist keine nichteheliche Lebensgemeinschaft, da diese durch die Rechtsprechung ausdrücklich nur zwischen Mann und Frau besteht.

5.0 von 5 (110)

Was benötigen Sie?