Steuerrückerstattung bei Ehegatten

Wenn das Finanzamt im Steuerbescheid eine Steuerrückerstattung feststellt, kann jeder Ehegatte verlangen, dass ihm der für seine Einkünfte relevante Steuerrückerstattungsbetrag zugewiesen wird.

Der besserverdienende ist dem geringerverdienenden Ehegatten dabei zu einer internen Ausgleichszahlung verpflichtet. Der geringerverdienende Ehegatte hat auf diese Weise einen Nachteilsausgleichsanspruch aufgrund der zu seinen Lasten gehenden gemeinsamen Veranlagung. Diese Regelung führt insbesondere in der Trennungszeit zu Problemen, wenn die getrenntlebenden Ehegatten noch gemeinsam veranlagt werden, es aber dann Streitigkeiten wegen des internen Ausgleichs gibt.

Das Wichtigste für Sie zum Thema "Steuerrückerstattung bei Ehegatten":

  • Bei einer gemeinsamen Steuerveranlagung hat jeder Ehegatte einen eigenen Erstattungsanspruch.
  • Die Ehegatten können auch vereinbaren, dass sich der Erstattungsanspruch nach einer fiktiven Einzelveranlagung bestimmt.
  • Auch in der Trennungszeit sind Ehegatten verpflichtet, einer Zusammenveranlagung zuzustimmen, wenn keinem der Ehepartner steuerliche Nachteile dadurch entstehen und die steuerliche Belastung geringer ausfällt.

Gemeinsame Veranlagung bei Trennung

Bei einer gemeinsamen Steuerveranlagung hat jeder Ehegatte einen eigenen Erstattungsanspruch, der auch selbst Steuern gezahlt hat. Die Aufteilung der Steuererstattungsbeträge erfolgt nach dem Verhältnis der Lohnsteuerbeträge, die im Veranlagungszeitraum vom jeweiligen Ehegatten einbehalten wurden.

Hierdurch wird auch berücksichtigt, dass der geringverdienende Ehegatte durch die Anwendung des Splittingtarifs schlechter gestellt ist. Allerdings ist der geringverdienende Ehegatte auch in den Genuss von Steuerentlastungen gekommen, die meist nur auf Seiten des besser verdienenden Ehegatten entstanden sind.

Die Ehegatten werden je nachdem, wie viel Steuern sie tatsächlich auf die gemeinsamen Steuerschuld gezahlt haben, an der Steuerrückerstattung beteiligt.

Die Ehegatten können jedoch auch vereinbaren, dass sich der Erstattungsanspruch nach einer fiktiven Einzelveranlagung bestimmt.

Gemeinsame Veranlagung bei Trennung

Streitigkeiten kommt bezüglich der gemeinsamen Veranlagung regelmäßig auf, wenn sich das Ehepaar im Trennungsjahr befindet. Plötzlich verweigert der eine Ehegatte seine Zustimmung zur gemeinsamen Veranlagung für das Trennungsjahr oder sogar noch für das vorherige Jahr.

Auch in der Trennungszeit sind Ehegatten dazu verpflichtet, einer gemeinsamen Zusammenveranlagung zuzustimmen, wenn keinem der Ehepartner steuerliche Nachteile dadurch entstehen und die steuerliche Belastung durch die gemeinsame Veranlagung geringer ausfällt.

Der besserverdienende Ehegatte hat dann dem geringerverdienenden Ehegatten entsprechend die dadurch entstehenden Nachteile im Innenverhältnis zu ersetzen.

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