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Wie wird das Elterngeld berechnet?

Frage:

Wie wird das Elterngeld berechnet?

Antwort:

Maßgeblich für die Berechnung des Elterngeldes ist der Durchschnittsbetrag aus dem Nettoeinkommen der vergangenen 12 Kalendermonate vor der Geburt des Kindes.
Vom Einkommen unabhängig, erhalten alle erziehenden Elternteile ein Mindestelterngeld von 300 Euro. Auch dann, wenn sie vor der Geburt nicht gearbeitet oder weniger als 300 Euro verdient haben. Hier gibt es keine Einkommensgrenzen. Diese 300 Euro werden nicht mit anderen staatlichen Leistungen , z. B. Arbeitslosengeld II, Kinderzuschlag oder Wohngeld verrechnet. Auch bei Sozialleistungen rechnet der Staat das Elterngeld oberhalb von 300 Euro an.
Wird ein weiteres Kind geboren, kann sich das ebenfalls finanziell positiv auswirken. So wird bei der Geburt eines weiteren Kindes innerhalb von 36 Monaten zusätzlich ein Geschwisterbonus gezahlt. Das heißt, dass zum aktuell zustehenden Elterngeld ein Zuschlag von 10 Prozent hinzu kommt. Im Mindestfall sind das 75 Euro, höchstens 180 Euro.
Der Aufschlag wird so lange gezahlt, bis das ältere Kind drei Jahre alt ist. Kommt mehr als ein Kind gleichzeitig zur Welt werden für das weitere Kind zusätzlich je 300 Euro gezahlt. Diese 300 Euro pro Kind werden grundsätzlich nicht angerechnet.
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