Eine Scheidung vermeiden - Fünf Tipps

 
 

Bis dass der Tod uns scheidet: Heutzutage ist dieses Ehegelübde kein Garant mehr für die ewige Liebe. Laut einer Studie lässt sich jedes dritte Paar scheiden. Viele scheitern an den kleinsten Problemen, die sich ihnen in den Weg stellen. Hier fünf Tipps, wie man versuchen kann, die Trennung zu vermeiden.

Thema Geld darf kein Tabu sein

Bei einer derartig hohen Scheidungsrate kann man schnell den Glauben an die Liebe verlieren. Das muss nicht so sein. Ein Paar sollte immer für seine Beziehung bzw. Ehe kämpfen, auch wenn es zeitweise Probleme gibt. Dabei ist es hilfreich, die Ursachen der Schwierigkeiten ausfindig zu machen. Eine Trennung wird beispielsweise oft wegen dem leidigen Thema Geld ausgelöst. Rund die Hälfte der geschiedenen Paare gab in einer US-Langzeitstudie an, Auseinandersetzungen rund ums Thema Geld gehabt zu haben. Um glücklich in einer Beziehung zu leben, sollten finanzielle Aspekte also nicht tabu sein. Es ist wichtig, über die verschiedenen Vorstellungen von Ausgaben und Einkommen zu sprechen. Es ist in Ordnung, unterschiedlich mit Geld umzugehen - solange man darüber spricht und gemeinsam Vereinbarungen trifft. Getrennte Konten sind zum Beispiel eine große Hilfe, um finanzielle Streitigkeiten zu vermeiden.

Hilfe des Psychologen annehmen

Wer spürt, dass die Probleme in der Ehe zunehmen und nicht mehr alleine zu bewältigen sind, sollte sich nicht scheuen, professionelle Hilfe anzunehmen. Ein erster Schritt können Beziehungsratgeber wie beraterteam.info sein. Anschließend ist es nicht unüblich eine Paartherapie zu besuchen. Außenstehende Psychologen können durch einen neutralen Blick auf die Beziehung diese zum Besseren wenden. Oft hat man in den Sitzungen auch endlich mal die Zeit, sich mit seinem Partner auszusprechen. Denn meist fehlen in einer Ehe die gemeinsamen Stunden, Schwierigkeiten zu besprechen und sich auszutauschen.

Kleine Aufmerksamkeiten erhalten die Liebe

In einer Beziehung ist es wichtig, seinem Partner Zuneigung zu zeigen - vor allem je länger die Partnerschaft andauert. Man darf nie vergessen, dem Ehepartner klar zu machen, wie viel er einem bedeutet. Dabei können kleine Aufmerksamkeiten wahre Wunder bewirken. Die magischen drei Worte "Ich liebe Dich" können genauso wertvoll sein wie kleine Taten. Wem gefällt es nicht, wenn ihn der Lebensgefährte mit einem Frühstück am Morgen überrascht oder einen Blumenstrauß mit nach Hause bringt? Eine emotionale Bestätigung ist in jeder Partnerschaft essentiell.

Schuldzuweisungen vermeiden

"Und du bist Schuld, dass...", "Warum hast du schon wieder...": Schuldzuweisungen sind das Gift einer Ehe. Anstelle den Partner oder sich selbst für die Probleme einer Beziehung verantwortlich zu machen, sollte man zuerst das Zusammenspiel als Problem erkennen. Man darf es auch nicht persönlich nehmen, wenn der Partner etwas bemängelt. Das führt zu keiner Lösung. Deswegen: Offen und ehrlich darüber sprechen, was einen stört und noch viel wichtiger: richtig zuhören. Wer dem anderen richtig zuhört, vermeidet oft Streit.

Alte Gefühle aus dem Spiel lassen

Ein absolutes No-Go sind vergangene Gefühle. Auch wenn Emotionen im Spiel sind, muss man von den alten Beziehung und Ex-Partnern loslassen. In der jetzigen Partnerschaft sollte auftretende Eifersucht bezüglich der Vergangenheit des Partners oder der eigenen keinen Einfluss haben. Auch Auseinandersetzungen mit den Schwiegereltern oder schlechte Erfahrungen in vorherigen Beziehungen sind oft der Auslöser für Streit. Man sollte versuchen sich emotional von der Vergangenheit zu lösen. Nur so kann man mit seinem Ehepartner glücklich werden.

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