Scheidung von Johnny Depp vs. Amber Heard

 
 

Die doch recht kurze 15-monatige Ehe von Amber Heard und Johnny Depp ist am Boden. Sie wirft Ihm jahrelange Misshandlungen vor. Das ist bis jetzt noch nicht geklärt, doch die Medien in den USA und auch in Europa stürzen sich mit immer neuen Meldungen auf diesen Scheidungsfall.

Es geht wie üblich bei den VIPs um das liebe Geld. Der Unterschied zwischen den zigtausenden Scheidungen jährlich, von denen man nichts mitbekommt, und den öffentlichen Schlammschlachten: mindestens ein Ex-Partner ist prominent. Dann wittern die Medien auflagesteigernde Substanz. Schnell sind die Artikel mit den immer gleichen Schlagzeilen geschrieben: „Schmutzige Scheidung“, „Schlammschlacht Scheidung“, „Rosenkrieg“. 

Dabei könnte jede Scheidung ziemlich einfach, ruhig und ohne zu große Verletzungen aller Beteiligten über die Bühne gebracht werden. Nur dazu bedarf es beider Protagonisten. Geht es um viele hundert Millionen, dann will der weniger vermögende Partner natürlich abkassieren. Dann erscheinen alle Mittel recht und billig. 

Ein Scheidungsverfahren geht heutzutage einfach und schnell, vorausgesetzt beide Parteien erzielen  über die wesentlichen Punkte eine Einigung. Falls das nicht funktioniert, kann ein Mediator beauftragt werden, der mit beiden Partnern Lösungen für die streitigen Punkte findet. Am Ende steht eine Vereinbarung, die Grundlage für das Scheidungsverfahren sein kann. Mit ein bisschen Goodwill kann jede Scheidung einvernehmlich gestaltet werden.

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