Scheidungsmesse - Erste Scheidungsmesse in Deutschland

 
 

Scheidungsmesse - "Kirche kritisiert Scheidungsmesse"

Rheinische Post vom 18./19. April 2015. Dass die katholische Kirche Deutschlands erste Scheidungsmesse nicht mit Wohlwollen begleiten würde, war uns klar. Wir hatten sie sogar höflich eingeladen zu einem Vorabgespräch. Keine Antwort. Die katholische Kirche findet, dass ein Ort, wo sich Scheidungswillige austauschen und Informationen einholen können, "befremdlich" ist.

Über 30-50% aller Ehen geht in die Brüche

Ich glaube, die Fakten kennt mittlerweile jeder. 30% bis 50% aller Ehen gehen in die Brüche. Kaum jemand spricht über Trennung, oder gar Scheidung. Kaum jemand wagt es zu sagen, ja, ich denke an Trennung. Kaum jemand spricht darüber mit anderen, obwohl ja gerade Kommunikation helfen sollte.

Wir sind in Deutschland noch so weit von einem normalen Umgang mit dem Thema Trennung, Scheidung und Neustart entfernt, dass ich manchmal glaube, wir wären noch im Mittelalter. Wir schreiben das 21. Jahrhundert, und der Rheinischen Post fällt nichts anderes ein, als ein Zitat der katholischen Kirche (was soll diese denn im Moment sonst sagen?) als Überschrift zu nehmen, die für alle Menschen, die eine Trennungs- und Scheidungssituation miterlebt haben, miterleben mussten, nur noch tiefstes Unverständnis und Kopfschütteln auslöst.

Anderer Umgang mit dem Thema Trennung und Scheidung

Bevor Journalisten es wagen, zu diesem ernsten Thema, zu diesem Krisenthema, Stellung zu beziehen, sollten sie die Gefühlslage der Menschen kennen, um die es geht. Ansonsten sind die geschriebenen Zeilen Makulatur.

Mit dem Thema Trennung und Scheidung muss jetzt auch in Deutschland anders umgegangen werden, offener umgegangen werden, damit den Menschen geholfen werden kann, den Neustart, der zwangsläufig nach einer Krise kommt, gut zu bewältigen.

Dafür setzen wir uns ein. Mit unserem Portal Scheidung.de und jetzt auch mit Scheidungsmessen, die regelmäßig stattfinden werden.

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