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Folgende Verbindlichkeiten können vom Einkommen des Unterhaltsschuldners abgezogen werden

Diese Verbindlichkeiten können vom unterhaltsrelevanten Einkommen abgezogen werden:

  • Abschreibungen
  • Berufsbedingte Aufwendungen, wie z.B. Fahrtkosten, Arbeitsmittel, Berufskleidung, Beiträge zu Berufsverbänden, Fortbildungskosten, Steuerberatung, Arbeitszimmer etc. als Pauschale von 5% des Nettoeinkommens bzw. durch Belege glaubhaft gemachte Aufwendungen
  • Berufsständische Altersversorgung
  • Betriebsrente
  • Direktversicherung
  • Eichel-Rente
  • Einkommens- und Kirchensteuer in tatsächlich angefallener Höhe
  • Kinderbetreuungskosten, wie z.B. Kosten für Kindergarten, Hort, Kinderkrippe, Kindermädchen etc.
  • Riester-Rente
  • Schulden, soweit ein vernünftiger Tilgungsplan, Schuldengrund und angemessene Raten bestehen
  • Solidaritätszuschlag
  • Steuerberater bei Selbstständigen
  • Steuerrückerstattungen im Jahr des Anfalls
  • Vorsorgeaufwendungen, wie z.B. Renten-, Arbeitslosen-, Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge, Private Altersvorsorge, Zusatzversorgung zur Krankenversicherung, Unfallversicherungen

Expertentipp:

Denken Sie daran, dass Sie nicht alle Schulden von Ihrem Nettoeinkommen für die Unterhaltsermittlung ohne Weiteres abziehen können! Handelt es sich vorrangig um Luxusgüter oder wurden die Schulden trotz Kenntnis der Unterhaltspflicht Ihrerseits gemacht, ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass diese Schulden eben nicht noch zu Ihrem Vorteil vom Einkommen abgezogen werden.

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