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Die nichteheliche Lebensgemeinschaft

Gerade in Zeiten erheblicher Unsicherheit und in dem Bewusstsein über die erheblichen finanziellen Konsequenzen einer Scheidung entscheiden sich viele Paare gegen eine Eheschließung, auch mit der Folge, dass Ihnen viele Rechte verwehrt bleiben. Viele Paare, die vorher in einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft zusammen gelebt haben, heiraten heute allein deshalb, da Ihnen aus der Ehe steuerliche und sonstige finanzielle Vorteile erwachsen. Einen Einfluss auf die Gründung einer Familie hat die Eheschließung heute nicht mehr zwingend.

Gesellschaftlicher Wandel

Durch die steigende Akzeptanz der nichtehelichen Lebensgemeinschaft wird sich über kurz oder lang auch die rechtliche Struktur an diesen Gesellschaftswandel anpassen müssen.

Die Stellung von Ehe und Familie

Noch ist der Gesetzgeber bemüht, die besondere Stellung von Ehe und Familie hochzuhalten. Wie die Zahl der nichtehelichen Lebensgemeinschaften mit Kindern zeigt, ist dieser Schutz, der vor mehr als 50 Jahren durch den Gesetzgeber in der Verfassung festgeschrieben wurde, heute nur noch zum Teil berechtigt.

Inwiefern zur Förderung von Familien mit Kindern, auch aus demographischen Gesichtspunkten, in Zukunft eine verfassungsrechtliche Trennung zwischen Ehe und Familie und damit einhergehend allein eine finanzielle Begünstigung von Paaren mit Kindern stattfinden wird, bleibt abzuwarten.

Rechte der Partner in einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft

Die Partner einer nichteheliche Lebensgemeinschaft haben heute nach dem Gesetz nur eingeschränkte gegenseitige Rechte. Da nur wenige Rechte durch das Gesetz festgelegt sind, können nicht verheiratete Paare füreinander nur dann Rechte und Pflichten begründen, wenn sie diese in einem Vertrag festlegen.

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