
Körperliche Reaktionen nach der Trennung
Wenn unser Partner uns gegen unseren Willen verlässt, dann bedeutet dies für uns einen massiven Angriff.
Unser Körper reagiert dann so, wie er auch schon bei unseren Vorfahren reagiert hat: mit Tendenzen zum Kampf oder zur Flucht. Wir sind erregt, unruhig, finden keinen Schlaf oder könnten nur noch schlafen. Wir essen zu viel oder es verschlägt uns den Appetit. An den unterschiedlichsten Stellen unseres Körpers können wir Schmerzen verspüren (Rücken-, Magen-, Kopfschmerzen). Unser Kreislauf kann „verrückt spielen“, wir leiden unter Bluthochdruck, Herstolpern, Herzstechen usw. Der Darm kann mit Verstopfung oder Durchfall reagieren, wir bekommen Allergien, der Herpes bricht aus ...
Wir sind unkonzentriert und zerfahren, die gebräuchlichsten Telefonnummern fallen uns nicht mehr ein. Wir vergessen Termine, verlieren Schlüssel, verlegen wichtige Dinge. Wir haben eine Tendenz, uns die Finger einzuklemmen, den Zeh anzustoßen, zu schneiden oder sonst wie zu verletzen.
In dieser Situation erleben wir unseren Körper als Feind. "Jetzt geht es uns schon psychisch so schlecht und da muss auch noch unser Körper dazu kommen!“
In Wirklichkeit ist unser Körper jedoch unser treuer Begleiter und nicht unser Feind. Er signalisiert uns, dass wir uns in einer Ausnahmesituation befinden und uns erst mit dieser Situation arrangieren müssen. Es ist unser biologisches Programm, das abläuft und uns bereit macht, zu kämpfen.
Statt unseren Körper anzuklagen und mit ihm zu hadern, sollten wir uns stattdessen fragen: Was braucht er, um diese Situation gut durchzustehen? Wie kann ich ihn wieder ins Gleichgewicht bringen?
Beispielsweise können wir dafür sorgen, dass die Spannung abgebaut wird, indem wir uns bewegen, Sport treiben. Wir können aber auch ganz bewusst täglich ein Entspannungsverfahren wie die Progressive Muskelentspannung oder das Autogene Training einsetzen, um ruhiger zu werden. In Stresssituationen sollten wir auch mindestens 2,5 l Flüssigkeit, am besten Mineralwasser oder Kräuter-/Früchtetees zu uns nehmen. Regelmäßiger Schlaf und regelmäßige Ernährung helfen auch. Meiden sollten wir Alkohol und Beruhigungstabletten.
Auch wenn wir den Eindruck haben,all diese Vorschläge seien zu viel verlangt und in einer solchen Krise nicht umsetzbar, sollten wir uns täglich aufs Neue darum bemühen. Jede einzelne gelungene Handlung zählt. Es lohnt sich: Wir werden unser besser fühlen und schneller von der Krise erholen. Wenn wir uns in unserem Körper besser fühlen, werden wir uns auch seelisch stärker fühlen, denn wir wissen, Körper und Seele hängen zusammen.
Wenn wir unser körperliches Befinden steigern und unseren Körper wieder mehr in ein Gleichgewicht bringen möchten, dann könnte ein Entspannungsverfahren eine gute Wahl sein.
Doris Wolf/Rolf Merkle
Tiefenentspannung nach Jacobson
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ISBN 3-923614-71-3
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Kundenmeinungen
Arnsberg
, 16.05.2012So unkompliziert hätte ich mir das nicht vorgestellt.
Lüdenscheid
, 14.05.2012Vielen Dank für die schnelle und unkomplizierte Scheidung!
Herford
, 11.05.2012Das nenn ich mal schnell! Grüße aus Herford.
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