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Ich kann nicht mehr/ Ich mag nicht mehr

Was hat Sprache mit Ihrem Liebesleben zu tun? Oder damit, dass Sie seit einiger Zeit daran denken, sich von Ihrem Partner zu trennen?

Sie werden staunen, was sich ändert, wenn Sie zwei Worte in einem Satz austauschen! Der folgende Artikel wird Sie auf eine Reise in die Sprachpsychologie mitnehmen und Ihnen eine Vorstellung davon verschaffen, wie bedeutsam Worte und die dahinterliegenden Einstellungen sind. Es geht darum, dass Sie aus einer passiven Haltung in eine positive, pro-aktive Rolle schlüpfen und das Steuerrad Ihres Lebens in beide Hände nehmen.

Konkret handelt es sich um den Unterschied zwischen den Aussagen „Ich kann nicht mehr“ und „Ich mag nicht mehr“, zwei ähnliche und doch ganz grundverschiedene Sätze. Ganz praxisnah werden wir uns ansehen, welche Kraft und welches Potenzial hinter zwei kleinen Worten steckt!

Praxisbeispiel:

Inge sitz mit Martina im Kaffee. Ganz aufgelöst berichtet Inge von ihrer Krise mit Ihrem Mann Torsten. Seit 4 Jahren sind die beiden zusammen und bisher war alles eitel Sonnenschein. Doch seit einem halben Jahr fühlt Inge eine Unruhe, die sie sich selbst nicht erklären kann. Sie merkt, dass sie sich immer weiter von Torsten distanziert. Alles an ihm geht ihr auf die Nerven. Wie er isst, wie er sich kleidet, wie er von seiner Arbeit spricht. Sie hat das Gefühl, er raubt ihr die Luft zum Atmen. „Ich kann einfach nicht mehr, ich weiß nicht was ich machen soll!“ schluchzt sie. Die Taschentücher formen einen kleinen Berg vor ihr auf dem Tisch. Erst als Martina sie ansieht und fragt, ob sie nicht mehr mag oder nicht mehr kann, wird sie still. Eine gute Frage! In Gedanken versunken merkt Inge plötzlich: Martina hat Recht! Es ist nicht so, dass sie nicht mehr kann! Nein, sie mag und will ganz einfach nicht mehr! Wie Schuppen fällt es ihr von den Augen. Die Liebe ist weg und die beiden leben seit Monaten mehr wie Freunde denn wie ein Liebespaar. So hat sich Inge ihr Leben nicht vorgestellt und so mag sie auch nicht weitermachen.

Das Wichtigste für Sie:

  • Es gibt einen kleinen, aber bedeutenden Unterschied zwischen den beiden Aussagen „Ich kann nicht mehr“ und „Ich mag nicht mehr“.
  • Wer nicht mehr mag, hat festgestellt, dass die Liebe nicht mehr vorhanden oder nicht mehr stark genug ist, um eine Beziehung weiterzuführen.
  • Wer nicht mehr kann, ist dahingegen einfach nicht mehr in der Lage die Beziehung aufrechtzuerhalten, obwohl noch Gefühle vorhanden sind.
  • Während „nicht mehr können“ eine passive Haltung darstellt, handelt es sich bei „nicht mehr mögen/wollen“ um ein aktives Handeln und Entscheiden.
  • Wer nicht mehr kann, reagiert auf eine Überforderung von außen. Wer nicht mehr mag, hat eine innere Entscheidung getroffen, die nicht zwangsläufig etwas mit der anderen Person zu tun hat.

Expertentipp:

Nehmen Sie die Zügel in die Hand und entscheiden Sie aktiv über Ihre Zukunft!

Unterschied zwischen „Ich mag nicht mehr“ und „Ich kann nicht mehr“

Auf den ersten Blick gleichen sich die beiden Sätze „Ich mag nicht mehr“ und Ich kann nicht mehr“ wie ein Ei dem anderen. Das einzige, was sich unterscheidet, sind die Verben „mag“ und „kann“. Wenn Sie sich mit Neuro-Linguistischem Programmieren (NLP) auskennen, wissen Sie wahrscheinlich, worauf dieser Artikel hinaus will. Es sind genau diese kleinen Spitzfindigkeiten unserer Sprache, die, obwohl zunächst kaum erkennbar, einen riesengroßen Unterschied machen. Gerade Worte wie „mögen“ und „können“ sind verbunden mit einem komplexen Gebilde von Einstellungen oder auch Vorstellungen zum eigenen Selbstbild.

Vielleicht denken Sie jetzt, dass es sich um eine Haarspalterei handelt, aber nach Lesen des Artikels werden Sie sicherlich verstehen, weshalb es sich oft lohnt, die eigenen Gedanken genauer unter die Lupe zu nehmen. Aber sehen wir uns den Unterschied gemeinsam etwas gründlicher an.

Was heißt „Ich mag nicht mehr“?

Wenn Kinder etwas essen sollen, was Ihnen nicht schmeckt, sitzen sie meist vor ihrem halbvollen Teller, stochern herum, legen die Gabel weg und sagen dann: „Ich mag nicht mehr“. Das heißt nicht, dass sie satt sind, oder keinen Bissen mehr herunterbekommen, nein! Es bedeutet, dass sie nicht mehr wollen, weil das Essen nicht schmeckt! Sie treffen von sich aus eine Entscheidung und grenzen sich nach außen hin ab. Übertragen auf das Thema Beziehung heißt dies dasselbe. Sie wollen einfach nicht mehr. Es handelt sich um eine bewusste Entscheidung gegen das Weiterleben mit einer bestimmten Person. Man hat die Nase voll, entweder, weil der Partner untreu ist, lügt oder nicht im Haushalt mithilft. Man hat die andere Person einfach satt. Meistens ist es einfach so, dass die rosarote Brille ihren Glanz verliert und Sie merken: Die Person passt gar nicht zu mir!

„Ich mag nicht mehr“ heißt soviel wie „Ich will nicht mehr mit Dir zusammen sein“.

Alles klar? Dann lassen Sie uns unter die Lupe nehmen, was genau der Satz „Ich kann nicht mehr“ bedeutet.

Ich kann nicht mehr, weil ich (über)satt bin!

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Am Beispiel mit dem essenden Kind wieder einfach festzumachen. Die Lieblingsspeise vor sich stehend, der Teller halbleer, fasst es sich an den vollen Bauch und sagt: „Ich kann nicht mehr“. Doch dies nicht, weil es nicht mehr essen mag! Nein, es handelt sich schließlich um das Leibgericht! Das Kind ist voll und es passt keine Gabel mehr in den Mund. Auch wenn es gerne möchte, es kann schlicht und ergreifend nicht mehr.

Übertragen auf die Beziehungssituation bedeutet dies, dass vielleicht noch Liebe vorhanden ist, sie sozusagen vor Ihrem Liebsten sitzen aber feststellen: Ich kann nicht mehr! Ich bin vollgefressen von dieser Person und ich halte es einfach nicht mehr aus. Und ich weiß nicht mehr was ich noch tun soll, um die Beziehung zu retten.

Wie Sie sehen können, handelt es sich hier um einen ziemlich großen Unterschied! Denn „nicht mehr können“ geht oft einher mit dem Gefühl, dass Sie nicht mehr ein noch aus wissen. Und diesem Zustand liegt ein gewisses Maß an Verzweiflung und auch Hilflosigkeit zugrunde.

Denken Sie aktiv oder passiv?

Oben Beschriebenes noch genauer analysiert, können Sie gewiss feststellen, dass eine Aussage passiv, die andere aktiv ist. Wer nicht mehr kann, reagiert auf ein Verhalten von außen mit einer passiven Einstellung. Und hinter Passivität versteckt sich Hilflosigkeit und Ohnmacht. Es verschafft Ihnen die Illusion, dass Sie selbst nicht wirklich etwas an Ihrer Situation ändern können.

Wenn Sie sich dahingegen selbst eingestehen, nicht mehr zu wollen, haben Sie bereits eine Entscheidung getroffen, die von innen heraus entstanden ist. Unabhängig davon, wie die andere Person sich verhält, wissen Sie ganz genau, was sie erstreben: Veränderung! Und sind bereit, diese auch anzugehen.

Es wird hier oft von Empowerment (engl. Selbstermächtigung) gesprochen. Und wie die deutsche Übersetzung zeigt, geht es darum, die Macht wieder an sich zu nehmen. Wenn Sie Ihre Sprache ändern, wird sich auch Ihre innere Einstellung wandeln und damit auch Ihr Denken, Fühlen und Handeln.

Wohin geht Ihre Reise?

Sie können ein einfaches Experiment starten, die Augen schließen und sich beide Sätze einmal vorsagen. Merken Sie, wie unterschiedlich sich diese anfühlen? Welche Aussage gibt Ihnen das Gefühl, die Dinge in der Hand zu haben? Wahrscheinlich eher „Ich mag nicht mehr“. Richtig?

Natürlich gibt es Situationen, wo eine klare Abtrennung nicht ganz so einfach ist. Wenn Sie beispielsweise in einer problematischen Beziehung feststecken, werden Sie sicher öfters denken „Ich kann nicht mehr“. An manchen Tagen fühlen Sie sich vielleicht kraftlos und möchten sich am liebsten im Bett vergraben. Es ist auch nicht immer erforderlich, dass wir uns uneingeschränkt aufraffen und ständig unser Schicksal in die Hand nehmen. Wenn das „nicht mehr können“ jedoch zu einem Dauerzustand wird, tun Sie sich selbst keinen Gefallen, diese Gedankenschlaufen unverändert zu lassen. Denn so treten Sie Ihrem Leben nicht entgegen sondern lassen dieses an sich vorbeiziehen.

Meinen Sie nicht, dass es dann an der Zeit ist, aus der passiven in eine aktive Rolle zu schlüpfen? Sie sind der Kapitän Ihres Bootes! Überlegen Sie sich, wohin Sie steuern wollen, treffen Sie eine Entscheidung und freuen Sie sich auf die Reise.

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