Zum 04. Advent eine exklusive Leseprobe für Sie

 
 

Zum 04. Advent schenkt Ihnen Scheidung.de eine letzte Leseprobe aus dem Buch „Das Abzockersystem“ von Uwe Land. In seinem Werk erzählt der Autor zugleich humorvoll, sarkastisch und auch lehrreich von seinem eigenen Rosenkrieg und seinen unglaublichen Erfahrungen mit Anwälten sowie der Justiz, aus der andere Scheidungswillige unbedingt lernen sollten. 

"(...) Gleich am nächsten Werktag nach der Zwangsräumung ergänzte ich das laufende standesrechtliche Verfahren gegen M, angetrieben durch eine schon unglaubliche Wut. Er hatte maßgeblich die Existenz meiner Drei auf dem Gewissen, sie waren trotz allem ein großer Teil von meinem Leben, also hatte M auch mich indirekt getroffen. Eine weitere Zwangsräumung drohte, denn Anwalt M wollte evtl. wegen dem nicht gewährten nachehelichen Unterhalt aufgrund des neuen Unterhaltsrechts zum OLG gehen, bei dem die Chancen meiner Frau im Promillebereich lagen und Kosten von etwa 4000 € sie erwarten konnten, sprich sieben Monatsmieten. Ich hatte nur ein Ziel, so ein Bursche musste aus dem Verkehr gezogen werden, auch wenn meine Versuche bisher erfolglos waren. Ich gebe zu, ich war mir nicht mehr sicher, ob die Anwaltskammer Haan überhaupt noch Schritte gegen M unternahm. Sie machte es sich wahrscheinlich leicht, indem sie sagte, die Staatsanwaltschaft hatte kein Verfahren eingeleitet, also gibt es für uns auch keinen Anlass gegen M vorzugehen. Außerdem wusste ich, wie schwer es war, kriminelle Massenabmahner, also Rechtsanwälte zur Strecke zu bringen, die Medien berichteten schließlich fast wöchentlich darüber. Aber immerhin konnte ich dann sagen, ich habe alles versucht, ich bin an diesem System, diesem sogenannten Rechtsstaat gescheitert. In dem Fall wollte ich mir aber dann wirklich Gedanken machen, ob man nicht auch die Seiten wechselt, sprich, sich auch kriminelle Geschäftsideen einfallen lässt, ich hätte dann besten Schutz durch unsere Justiz gehabt! Phantasien hatte ich genug, auch wenn ich die bisher ausschließlich im Bett verwendet hatte. Aber man bekommt fast täglich vorgelebt, Ehrlichkeit zahlte sich nicht aus. Steuerbetrüger, wegen Insidergeschäften vorbestrafte Banker und die Bankrottbanker, die Milliardenersparnisse vieler Leute verzockt haben, laufen teilweise mit Millionenabfindungen frei herum, Kindermörder erhalten Entschädigungen von 3.000 €. Jahrzehnte lang zum Unternehmen zugehörige  Kassiererinnen, die etwa 1,50 € Pfand unterschlagen, werden gerichtlich abgesegnet fristlos rausgeworfen. Exterroristen ohne jegliche Reue können sich frei  bewegen, also ist dieses System ein idealer Nährboden für  Kriminalität,  warum  nicht  auch  für  mich? Als ich Ende 2010 auch noch las, U-Bahn Totschläger bekommen nur dreieinhalb Jahre Gefängnis, hatte ich ernsthaft mit dem Gedanken gespielt, meine Frau auch in der S-Bahn aufzulauern. Wäre das zu Beginn meiner Scheidung im Februar 2004 gewesen, hätte ich die Scheidungslänge halbieren können, wäre 2007 schon aus dem Knast raus und geschieden.  So wurde es aber 2011! Leider hat Wipperfürth keine U-Bahn Station, und da hätten Richter aufgrund der Juristenlogik sagen können: Leider können wir ihnen nicht diesen günstigen Kurs anbieten, da S-Bahn, was mich dann noch zusätzlich zurückhielt.  Keiner, der im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte ist, wird dieses Rechtssystem Rechtsstaat nennen! Die Ausnahmen sind natürlich unsere Juristen, die in ihrem Staatsexamen darauf eingeschworen werden, daran glauben müssen. Denen mache ich natürlich keinen Vorwurf! (...)"

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