Die Top 10 der Scheidungsgründe

 
 

Wenn frisch verliebte Paare heiraten, ist der Gedanke an Scheidung weit weg. Jedes zweite bis dritte Paar findet jedoch im Laufe der Ehe heraus, dass sich dies ändern kann. Manchmal sind es nur Kleinigkeiten, die die Beziehung - frei nach dem Motto 'der stete Tropfen höhlt den Stein' - eher wie eine japanischen Wasserfolter wirken lassen. Manchmal stellt man überraschend fest, dass man in grundlegenden Dingen nicht übereinstimmt.

Die Gründe sich zu trennen, sind vielfältig. Wir zeigen die zehn am häufigsten genannten:

1. Die Hochzeit selbst

Das Paar hat nicht aus Liebe geheiratet, sondern weil das Umfeld Druck ausübte oder man sich selbst unter Druck setzte. Erste Anzeichen hierfür: Argumente wie "lass uns Steuern sparen" oder "ich bin schwanger" klingen plötzlich ganz plausibel.

2. Fehlende Kommunikation unter den Eheleuten

ER zieht mit den Jungs los, während SIE zuhause mit den Freundinnen DVDs schaut. Prinzipiell kein Problem. Solange die Partner auch noch über die Abstimmung der Abendplanung hinaus mit einander sprechen. Im Idealfall planen sie sogar gemeinsame Zeit ein.

3. Mit einem neuen Partner wird alles besser

Gehören Sie auch zu den Menschen, die sich ein neues Auto kaufen, wenn im alten der Aschenbecher voll ist? Falls ja, könnten sie mit diesem Motto ganz gut fahren.

4. Ständige Fehlersuche nur beim Anderen

Alles, was schief gehen kann, geht schief? Wenn Sie die Dinge so sehen, stellen Sie bitte auch gleich klar, dass ausschließlich Andere daran Schuld sind.

5. Flucht aus der Ehe schon bei den kleinsten Problemen

Fahnenfluch ist ein Phänomen, das sich in vielen Bereichen zeigt. Wenn Sie generell dazu neigen, vor Problemen davon zu laufen, sollte es schon vor der Ehe mehrere Situationen gegeben haben, in denen Sie diesen Charakterzug an sich festgestellt haben könnten.

6. Zu faul sein, nach der Heirat noch um den Anderen zu werben

"Was man hat, hat man", ist ein Motto, das nicht unbedingt auf die Partnerschaft übertragen werden sollte. Sonst wäre es möglich, dass man eben genau das nicht mehr allzu lange hat.

7. Fehlender Respekt vor dem Anderen, seinem Beruf, seinen Freunden, seinen Hobbies

Würden Sie mit jemandem zusammen leben wollen, den Sie eigentlich gar nicht mehr respektieren? Wer bei dieser Frage zögert, sollte sich überlegen, wie seine Antwort im Umkehrfall aussehen würde.

8. Desinteresse am Anderen

Vielleicht wäre eine WG für Sie geeignet. Dort können Sie alle Vorteile des Zusammenlebens für sich in Anspruch nehmen, ohne sich wirklich an den Anderen zu binden.

9. Ständige Besserwisserei in Alltagsdingen

Das Frühstücksei hat nur 3,5 Minuten gekocht und ist damit noch nicht so ganz nach Gusto? Das sollten Sie Ihren Partner wissen lassen. Machen Sie das oft genug, können Sie sogar recht bald Ihr Frühstück allein genießen.

10. Kleinlichkeit in Gelddingen

Einer der Partner bringt das Geld nach Hause und legt Allüren an den Tag, die einer Bank gut zu Gesicht stünden? Dies wäre ein Grund, darüber nachzudenken, ob Sie mit ihm tatsächlich das ganz große Los gezogen haben.

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